Zinkpreis Berlin - Übersicht

Was beeinflusst den Zinkpreis Berlin?

Zink ist das fünft wichtigste Metall und wird zu mehr als 50 Prozent zur Metallveredlung genutzt. Zink bildet an der Oberfläche eine dünne Schicht aus Zinkoxid und ist daher sowohl witterungs- als auch korrosionsbeständig. Vor allem Stahl benötigt einen Zinkschutz gegen Korrosion. Folglich ist der Zinkpreis Berlin mehr oder weniger an den Stahlpreis gekoppelt ist. Zieht der Preis von Stahl an, steigt also auch der Zinkpreis Berlin. Zink ist neben Kupfer der wichtigste Bestandteil der Messingproduktion.

Außerdem wird Zink vorzugsweise als Rohstoff in der Bauindustrie eingesetzt, etwa für Regenrinnen oder Dächer. Hierbei spielt hochwertiger Titanzink eine große Rolle, denn dieser hat eine Haltbarkeit von einhundert und mehr Jahren und ist vollkommen wartungsfrei. Schließlich wird Zink auch bei der Herstellung von Zink-Kohle-Batterien eingesetzt, die nac#h wie vor eine günstige Alternative gegenüber Alkali-Mangan-Batterien darstellen. Der Zinkpreis Berlin hängt also von sehr vielen einzelnen Faktoren ab.

Angebot und Nachfrage

In den letzten fünfzehn Jahren unterlag der Preis für eine Tonne Zink starken Schwankungen. Während 2008 nur etwas über 1.000 US-Dollar für die Tonne Zink zu berappen waren, werden derzeit knapp 4.000 US-Dollar für die Tonne Zink fällig. Der aktuelle Zinkpreis setzt sich wie bei anderen Rohstoffen auch aus der Marktnachfrage und dem Angebot zusammen. Das bläulich-weiße, spröde Metall wird auf allen Kontinenten abgebaut.

Etwa die Hälfte der gesamten Jahresproduktion von Zink wird aus Minen in China, Australien und Peru gefördert. Mehr als die Hälfte der Nachfrage nach Zink kommt aus asiatischen Staaten, allen voran China, das Zink für umfassende Infrastrukturprogramme benötigt. In Europa ist die Nachfrage relativ konstant. Eine Entspannung des Marktes erscheint unwahrscheinlich, da in den vergangenen Jahren Zinkminen geschlossen wurden, weil die Preise unter die Erzeugungskosten zu rutschen drohten.

Zinkpreis Berlin basierend auf Zink-Fördermenge

Zink-Recycling

Grundsätzlich wird zwischen Neu- und Altschrotten unterschieden. Neuschrotte, etwa Angüsse aus dem Zinkdruckgussbereich oder Verschnitt der Zinkblechherstellung, werden meist im Erzeugerbetrieb wieder in die Wertschöpfungskette zurückgeführt. Alt- und Neuschrotte können immer wieder ein- bzw. umgeschmolzen werden. Altschrott, aus denen Zink recycelt wird, sind vor allem Stahlschrott, Messingschrott sowie Zinkblech. , aus denen Zink recycelt wird, sind vor allem Stahlschrott, Messingschrott sowie Zinkblech.

Stahlschrott mit Verzinkungsschicht wird direkt in der Stahlindustrie eingeschmolzen. Zink verdampft bei 907 Grad Celsius und wird im Stahlwerksstaub abgeschieden. Über das pyrometallurgischen Recycling wird der Zinkgehalt des Stahlwerksstaubs auf über 60 Prozent angereichert und als Sekundärrohstoff in die Zinkindustrie zurückgeführt. Messingschrotte werden direkt in der Messingindustrie recycelt.

Zinkschrotte werden in sogenannten Sekundärzinkschmelzwerken sortiert, geschreddert und zu Sekundärzink und Zinklegierungen verarbeitet. Zinkbleche für Dächer und Fassaden können bis zu einhundert Jahren und mehr halten. Wird ein Gebäude abgerissen oder umgebaut, ist das Zink wieder ein wertvoller Rohstoff für die Zinkgewinnung.

Preisentwicklung von Zink der letzten 28 Tage

LME Zinkpreis

Der aktuelle Zinkpreis Berlin liegt bei

€ / kg

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Der Zinkpreis entsteht aus dem Lagerbestand der Londoner Metallbörse (LME) und der globalen Kaufnachfrage. Der aktuelle Tagespreis wird in US-Dollar pro Tonne notiert, den wir stündlich abrufen, in Euro pro Kilogramm umrechnen und als Zinkpreis Berlin ausgeben. Habt bitte Verständnis, dass wir euch nicht den tagesaktuellen Börsenpreis zahlen können, da wir auch Unkosten haben. Daher bewegt sich unser Ankaufpreis immer etwas unterhalb des LME Zinkpreises.

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